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Mehr Wohnraum für Chur – JA zum bürgerlichen Gegenvorschlag

04.11.2026

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Am 29. November 2026 entscheidet die Churer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Für bezahlbare Wohnungen» und den Gegenvorschlag des Gemeinderates.

Für den HEV Chur Regio ist klar: Wir brauchen Lösungen, die neuen Wohnraum ermöglichen, statt private Eigentümerinnen und Eigentümer mit zusätzlichen Auflagen zu belasten.

Warum die Volksinitiative abgelehnt werden muss

Die Initiative verlangt, dass künftig ein Drittel der jährlich neu erstellten Wohnfläche in Chur dauerhaft in Kostenmiete angeboten wird. Wie diese Vorgabe umgesetzt werden soll und welche Folgen sie für private Eigentümer und Bauherrschaften hat, bleibt offen. Zudem verpflichtet sie die Stadt zum Schutz bestehender preisgünstiger Wohnungen. Dies kann notwendige Sanierungen, Verdichtungen und Ersatzneubauten erschweren.

Wer mehr Wohnungen will, darf das Bauen nicht zusätzlich behindern.

Warum der Gegenvorschlag die richtige Lösung ist

Der Gegenvorschlag des Gemeinderates setzt dort an, wo die Stadt selbst Verantwortung übernehmen kann, und schützt gleichzeitig das Privateigentum.

  1. Privateigentum schützen: Keine zusätzlichen Eingriffe in das Eigentum. Private werden mit freiwilligen Anreizen statt mit neuen Verpflichtungen einbezogen.
  2. Städtischen Boden nutzen: Mindestens ein Drittel der neu erstellten Wohnungen auf städtischem Boden soll dauerhaft preisgünstig vermietet werden.
  3. Bauverfahren verbessern: Baugesuche sollen transparenter behandelt werden, damit dringend benötigte Wohnungen rascher entstehen.
  4. Churer Bevölkerung berücksichtigen: Bei Wohnungsknappheit sollen Churerinnen und Churer bei der Vergabe der geförderten Wohnungen bevorzugt werden.

Deshalb empfiehlt der HEV Chur Regio:

NEIN zur Volksinitiative «Für bezahlbare Wohnungen»

JA zum Gegenvorschlag des Gemeinderates

Bei der Stichfrage: Gegenvorschlag ankreuzen
 

Freundliche Grüsse

Reto T. Annen
Präsident
HEV Chur Regio